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Selbstständig als Paketfahrer: Diese Versicherungen brauchen Sie

Subunternehmer für DHL, Hermes, DPD oder Amazon? Welche Versicherungen Pflicht sind, welche der Auftraggeber verlangt und womit Sie rechnen müssen – mit Beispielpreisen.

Wer sich als Paketfahrer selbstständig macht, unterschreibt meist schnell einen Rahmenvertrag – und merkt erst später, welche Haftung darin steckt. Diese Versicherungen gehören zum Start dazu.

1. Kfz-Versicherung für jeden Transporter

Die Kfz-Haftpflicht ist für jedes zugelassene Fahrzeug Pflicht. Für Paketfahrzeuge mit vielen Stopps und Rangiervorgängen empfehlen wir zusätzlich eine Vollkasko – Parkrempler gehören zum Alltag. Tipp: Bestehende Schadenfreiheitsrabatte aus privaten Verträgen lassen sich oft übertragen. Mehr: Lieferwagen-Versicherung.

2. KEP-Haftpflicht für die Sendungen

Für Transporter bis 3,5 t gibt es zwar keine gesetzliche Versicherungspflicht nach GüKG, aber jeder große Auftraggeber verlangt den Nachweis einer Transporthaftpflicht. Wichtig ist eine gewichtsunabhängige Deckung je Packstück: Ein 500-Gramm-Paket mit einem Smartphone wäre nach gesetzlicher Haftung nur mit rund 5 EUR gedeckt. Die ASTRAL-KEP-Deckung zahlt bis 2.500 EUR je Packstück, deutschlandweit und ohne Selbstbeteiligung – ab 264,00 EUR netto im Jahr. Mehr: KEP-Versicherung.

3. Betriebshaftpflicht, sobald Sie Fahrer beschäftigen

Stolpert ein Kunde über ein abgestelltes Paket oder beschädigt Ihr Fahrer beim Zustellen eine Glastür, zahlt weder die Kfz- noch die KEP-Versicherung. Dafür gibt es die Betriebshaftpflicht.

4. Rechtsschutz gegen unberechtigte Abzüge

Streit um Abzüge vom Frachtlohn ist in der Branche häufig. Ein Firmen-Rechtsschutz mit Vertrags-Rechtsschutz übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten, wenn Sie Ihr Geld einklagen müssen.

5. Und Sie selbst?

Als Selbstständiger sind Sie für Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge selbst verantwortlich. Ein Bandscheibenvorfall kann das Aus für das Geschäft bedeuten – sprechen Sie uns auch darauf an.

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